SCHULBESUCHE FERNSEHEN FOTOSHOOTING

Donnerstag, 03. Juni, 2010, 22.30 Uhr, SAT1
«Johannes B. Kerner»: (
Thematik: Gifttiere in deutschen Haushalten)

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Schlangen per Post - Wie einfach giftige Tiere übers Internet zu bekommen sind

Dschungel im Wohnzimmer. Ob giftige Skorpione, Schlangen oder Spinnen: Offiziellen Schätzungen zufolge halten rund vier bis sechs Millionen Menschen in Deutschland zu Hause Reptilien und Amphibien – und die Zahl steigt rasant. Bisse der zum Teil hochgiftigen Tiere können für den Menschen tödlich sein. Trotzdem ist es in einigen Bundesländern ohne vorherigen Nachweis erlaubt, solche Tiere zu kaufen. "Kerner"-Reporter sind der Frage nachgegangen, wie einfach es in Deutschland ist, sich giftige Haustiere zu besorgen.


 

Donnerstag, 4. März 2010, 22.20 Uhr, SF 1

 

 

«Aeschbacher»: Potent

 

 

Kurt Aeschbacher und seine Gäste:

Alexandra Haas bekennt sich frisch und frei zu ihrer Leidenschaft – Sex. Profifussballer Philippe Montandon spricht offen über das Tabuthema Hodenkrebs. Lebensmittelchemiker und Bestsellerautor Udo Pollmer erklärt, gesunde Ernährung sei wie Sex ohne Orgasmus. Und: Werner Strassmann fühlt sich bei seinen Giftschlangen pudelwohl, obwohl er nach einem deftigen Biss fast gestorben wäre.

Werner Strassmann

ist ein kompetenter Schweizer Schlangenfänger der Stadt- und Kantonspolizei Zürich. Er fürchtet sich weder vor hochgiftigen pakistanischen Wüstenvipern noch vor Mambas oder Kobras. Sucht ein solches Exemplar oder auch ein weniger giftiges Reptil das Weite, ist der Reptilien- und Gifttierspezialist ein gefragter Mann. Bereits als Fünfjähriger entdeckte er die Schönheit dieser Tiere und drängte seine Eltern, ihm ein Tigerpython zu schenken.

 

 

 


SF DRS vom 7. März 2008 'Leben Live' mit Fabienne Pfamatter

Der Schlangenmann

Im Keller seines Reiheneinfamilienhauses in Zürich leben 100 Schlangen, darunter einige der giftigsten Arten überhaupt. Werner Strassmann, Familienvater und von Beruf Beamter, ist seit seiner Kindheit fasziniert von Schlangen. Als anerkannter Schlangenexperte unterrichtet und prüft er unter anderem Personen, die zu Hause Giftschlangen halten möchten. «Leben live» war an einer Abschlussprüfung dabei und hat hautnah miterlebt, welche Risiken der Umgang einer hochgiftigen Klapperschlange birgt.


Die Trend Reportage wird gesendet auf RTL vom 14.01.2008

Thema: Ungewöhnliche Haustiere

Bei Orazio Martino im hessischen Dietzenbach tummeln sich Nilkrokodile und Alligatoren. Vogelspinnen, Schlangen und Skorpione zählen auch zu seinen Haustieren. Aber trotz scharfer Zähne und giftiger Stachel ist Anfassen und Kuscheln bei ihm erlaubt. Bei seinen Tiershows geht nicht nur der Italiener Orazio Martino mit den Tieren auf Tuchfühlung, auch die Gäste dürfen sich im Umgang mit echten Exoten beweisen. 

Neuester Trend in Berlin: Das Mikrohaustier. Martin Sebesta betreibt den einzigen Ameisenshop Deutschlands. Das Geschäft mit den kleinen Krabbeltieren floriert. Zwar sind einheimische Ameisen tabu, sie stehen unter Artenschutz, aber ganze mittel- und südeuropäische Ameisenvölker sind zwischen fünf und 150 Euro zu haben. Die Ameisen fressen Blätter, Honig, spezielle Proteinnahrung und sind damit genügsame Haustiere. Das dachte sich auch Schüler Michel Foustreiter.
Der 19-Jährige teilt sich gleich mit zwei Ameisenkolonien seine Wohnung. Das reicht ihm aber noch lange nicht aus. Er tüftelt bereits an der Behausung eines weiteren Ameisenvölkchens.

Ungewöhnliche Haustiere hält sich auch der Schweizer Werner Strassmann: über 90 Schlangen, ein Drittel davon giftig. Der anerkannte Fachmann aus Zürich will anderen die possierlichen Kriechtiere näher bringen und bietet deshalb Giftschlangenkurse an. In Theorie und Praxis lernen die Teilnehmer alles, was im Umgang mit den giftigen Tieren wichtig ist – so auch Notfallkonzepte und erste Hilfe bei Schlangenbissen.

Wer noch keine eigene Schlange hat, kann die garantiert im weltweit größten Zoofachgeschäft in Duisburg erstehen. Auf 8.000 Quadratmetern krabbeln, schwimmen oder flattern rund 2.000 verschiedene Tierarten in Terrarien, Aquarien oder Käfigen umher und warten auf neue Besitzer. Inhaber Norbert Zajac hat sich mit seinem Laden einen Traum erfüllt, seine Leidenschaft für Exoten begann schon in Kindertagen mit seinem ersten Haustier – einer Eidechse. 

Tierärztin Silke Herzberger aus Dietzenbach bei Frankfurt/ Main hat sich auf den neuen Haustiertrend eingestellt. Sie ist eine der wenigen Tierärztinnen Deutschlands, die sich auf Reptilien und Exoten spezialisiert hat.

Die „trend REPORTAGE“ zeigt Deutschlands ungewöhnlichste Haustiere, scheut keinen Ekel, keine Gefahr und zeigt die exotischen Getiere hautnah.

Filmausschnitte folgen noch!


Wildes Wohnzimmer "Der Giftschlangen-Kurs" im Nov. 2006 auf VOX

Schlangen sind für Werner Strassmann etwas ganz Besonderes. Kein Wunder also, dass in der Wohnung des Zürichers fast 100 Exemplare leben. Im Wohnzimmer sind die stattlichen aber harmlosen Grünen Baumpythons untergebracht, für die etwa 70 Giftschlangen hat er allerdings eigens einen Kellerraum ausgebaut. Der Schlangenfan A. S. möchte sich Kobras anschaffen - nicht jedoch, bevor er bei Werner Strassmann einen Giftschlangen-Kurs absolviert hat. Nach der kurzen Theorie geht es an die giftige Praxis im Terrarienkeller des Zürichers: Adrian soll nach Anleitung seine erste Klapperschlange aus dem Terrarium heben - und jeder Fehler ist lebensgefährlich...

Webmaster beim Handling einer Crotalus atrox (Westl. Diamantklapperschlange)

für das Wildes Wohnzimmer "Der Giftschlangen-Kurs" auf VOX

Filmausschnitte folgen noch!


SF2 NZZ Format "Mit 170 Schlangen unter einem Dach" am Jan.2004

Werner Strassmann ist ein begeisterter Schlagzeuger und tritt mit der Band «Clover Leaf» oft an Wochenenden auf.
Mindestens genau so wichtig sind ihm allerdings seine Schlangen.
Die selbst gemachte Homepage von «Schlangen Werni » www.reptiles.de ist äusserst informativ. Das Schlüsselerlebnis mit Schlangen hatte er vor 35 Jahren:

Statement Werner Strassmann:
«Also das war mit 6 Jahren – mein erster Kontakt. Ich hatte dort zum ersten Mal eine Riesenschlange, eine Tigerpython, um den Hals nehmen können und das war für mich ein riesigen Erlebnis.»
Heute hat er in seinem Heim über 170 Schlangen.
Oben im Wohnzimmer sind vier ungiftige «Grüne Baumpythons» untergebracht.
Unten im Keller – hinter den abschliessbaren Türen – da ist sein wahres Reich.
Die meisten seiner Schlangen sind eigene Nachzuchten: So wie diese «Südafrikanische Korallenschlange». Als Wüstenbewohnerin muss sie trocken gehalten werden.
Werner Strassmann ist einer der renommiertesten Züchter der Schweiz, und er ist stolz darauf, dass dieses Exemplar eine so prachtvolle Färbung hat.
Giftige Schlangen darf man nicht ohne Bewilligung halten. Für Sicherheit muss gesorgt sein, dies wird auch alle zwei Jahre amtlich kontrolliert.

Statement Werner Strassmann:
«Die Sicherheitsvorkehrungen sind einmal sicher abschliessbare Türen. Was zum Vorteil ist, sind abschliessbare Terrarien, was aber nicht unbedingt notwendig ist.
Dann ein Notfallplan, falls man gebissen wird. Darauf steht welchen Arzt man konsultieren muss, wo das Serum gelagert ist, usw.»
Die Gabun-Viper z.B. ist extrem giftig.
Diese Tatsache beunruhigt die Familie Strassmann nicht. Allerdings: Alleine dürfen die Kinder nicht in den Keller.
Mit den Nachbarn hat man grundsätzlich ein sehr gutes Verhältnis, aber Schlangen sind bekanntlich nicht jedermanns Sache:

Statement Gaby Strassmann:
«Ich habe einfach in der Nachbarschaft so zwei, drei Leute, die nicht hier ins Haus kommen. Aber das akzeptiere ich. Das kann man nicht irgendwie erzwingen, dass die jetzt kommen.»
Schlangen brauchen alle zwei bis drei Tage frisches Wasser. Eine gute, artgerechte Haltung ist die Grundvoraussetzung für den züchterischen Erfolg. Werner Strassmann ist übrigens der einzige in Europa, dem es gelungen ist, diese Urwald-Todesottern nachzuzüchten.
Praktisch alles, was je über Schlangen und im Speziellen Schlangenhaltung geschrieben wurde, hat er gelesen.
An seiner Homepage liegt ihm viel. Bleiben ihm mal ein paar Minuten, so wird sie mit neuen eigenen Bildern ergänzt.
Aber auch ein noch so guter, noch so informierter Schlangenzüchter ist nicht vor Überraschungen gefeit. Bei den jungen Kaukasusottern kam es letztes Jahr zu Kannibalismus.

Statement Werner Strassmann:
«Ich habe diese elf Jungtiere alle in ein Gefäss getan. Und ein paar Tage später ist ein Jungtier dick gewesen und eines hat natürlich gefehlt. Und dann wurde es aufgefressen. Nur konnte dieses Tier das dann leider nicht verdauen, hat es wieder ausgewürgt und ist selbst auch an den Strapazen eigentlich zugrunde gegangen.»
Die genaue Buchführung zu jedem Tier, die Fütterungen und die Reinigung der Terrarien beschäftigen Werner Strassmann – beruflich Beamter – mindestens 1 1/2 Stunden am Tag.

Statement Werner Strassmann:
«Ich mache ja noch Musik und ich mache ziemlich viel Musik und da gibt es manchmal schon einen richtigen Engpass, aber da muss man durch. Man kann nicht alles haben und ich hänge nun mal an diesen Schlangen, weil ich seit 35 Jahren dieses Hobby pflege und da kann man nicht so einfach sagen: "Jetzt höre ich auf mit ihm."»
Allerdings hat Werner Strassmann auch nichts dagegen einzuwenden, wenn er seine geliebten Alpenvipern jeweils Ende Jahr für drei Monate zur Überwinterung in die Waschküche bringen kann.
So kommt er im Winter vielleicht doch einmal dazu, seine Skis anzuschnallen.

DIE SENDUNG

Sie heilen und sie töten: Schlangen

Bild zur Sendung

Hochgiftige Schlangen in den Tropen.
Wie man in Thailand mit der tödlichen Gefahr umgeht.
Wertvolles Gift für Therapie und Diagnose.
Berufsverbot für Schlangen-beschwörer in Indien.
«NZZ Swiss made»: Mit 170 Schlangen unter einem Dach         mit Werner Strassmann
SF2-Logo schmal 25.01.2004, 21.30h
VOX-Logo schmal 26.01.2004, 23.05h

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Stand: 07.06.2010