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Gehören Sie zu den Menschen, denen schon der Anblick von Schlangen ein Schauder bereitet? Möchten Sie mehr über diese Tiere und ihre Lebensweise erfahren, um sie besser zu verstehen und Ihre Angst vor ihnen abzubauen? Ich biete Ihnen ein Seminar an, in welchem Sie das Wesen der Schlangen und deren Wirkung auf die Menschen verstehen und kennen lernen.

  • Haben Sie Angst davor, eine Schlange auch nur anzusehen?
     
  • Besuchen Sie im Zoo lieber nicht das Terrarium?
     
  • Schalten Sie schnell um, wenn Sie eine Schlange im Fernsehen sehen?
     
  • Haben Sie viel stärkere Angst vor schlängelnden Tieren als die meisten anderen Menschen, die Sie kennen?

Ablauf:

Unter meiner Leitung ergründen Sie die Wesensart der Schlangen, ihren Lebensraum sowie ihre Gewohnheiten.

In Infoblöcken werden Sie über die Schlangen informiert. Im Rahmen einer Diskussion behandeln Sie das Thema Schlangen und bereiten sich auf das Zusammentreffen mit diesen Tieren vor. Anschliessend haben Sie die Gelegenheit, in der Gruppe Ihr Erlebnis auszuwerten und Ihre Gefühle zu reflektieren. Das Seminar hilft Ihnen, Vorurteile abzubauen und ermöglicht es Ihnen, (sofern Sie dies wünschen) sich den Tieren zu nähern. Sie erhalten von mir eine Urkunde, das Ihnen die Teilnahme am Seminar bescheinigt.


Termine:

 

Nach Anmeldung oder telefonische Vereinbarung: 079 374 82 37

Seminar "Angst vor Schlangen" Voranmeldungen nehme ich gerne entgegen.


Kalender

Anmeldung:

Nach erfolgter Anmeldung bekommen Sie die Anmeldebestätigung mit Unterlagen und den Konto-Daten per Post zugesandt.
 
"Seminare für die deutschsprachigen Freunde aus dem Ausland können natürlich, nach Vereinbarung, auch angeboten werden"
Nach erfolgter Anmeldung bekommen Sie die Anmeldebestätigung sowie Wegbeschreibung für Ort und Hotels.

Hotels und Jugendherbergen in meiner Nähe:

Hotel Kronenhof, Wehntalerstrasse 551, CH-8046 Zürich

Hotel Restaurant Landhus, Katzenbachstrasse 10, CH-8052 Zürich

Jugendherberge SJH, Mutschellenstr. 114, 8038 Zürich


Bitte benutzen Sie das unten stehende Anmeldeformular oder senden Sie mir einfach ein Email


Teilnehmerzahl:

 

bis zu 12 Personen (Mindestalter 12 Jahre), wenn gewünscht kann man auch einzeln ein Seminar besuchen.


Preis:

 

Sfr. 200.00 oder € 130.00 pro Person 

 

Weitere Auskünfte erteile ich Ihnen gerne unter der Telefonnummer: +41 79 374 82 37 oder Email: seminar@reptiles.de


Wodurch zeichnen sich Tierängste aus?

Tierphobien gehören zu den „spezifischen Phobien“. Man spricht auch von "einfachen" Phobien, obwohl diese Bezeichnung dem Schweregrad des Leidens nicht gerecht wird. Tierphobien unterscheiden sich von anderen Phobien (Brücken, Fahrstühlen, Plätzen, Fahrzeugen) dadurch, dass sie sich auf Lebewesen beziehen, die schwer kalkulierbar sind und häufig echte Gefahrenquellen darstellen („Beissen“, „Kratzen“, „Treten“). Tieren begegnen wir vermutlich instinktiv (aufgrund unserer Erbanlagen) mit vermehrter Vorsicht. Überhaut scheinen sehr viele „Phobien“ eng mit der menschlichen Entwicklungsgeschichte (unserer Herkunft aus dem Tierreich) verbunden zu sein, da sie sich besonders auf klassische Gefahrensituationen beziehen (z.B. eingeschlossen zu sein = Klaustrophobie, herunterzufallen = Höhenangst, aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden = soziale Phobie, ohne Schutz im Freien erkennbar zu sein = Agoraphobie). Für gängige Lebenssituationen sind wir durch die Natur stärker sensibilisiert (darunter auch Tiere) als für modernste Phänomene (gegenüber Kühlschränken und Fernsehgeräten werden selten Phobien entwickelt!). Für einige Tierphobien kommt hinzu, dass sie oft mit einem anderen wichtigen Gefühl verbunden sind, dem Ekel (z.B. bei Spinnen- oder Schlangenphobie). Dies führt möglicherweise zu einer wechselseitigen Verstärkung der beiden beteiligten Emotionen (Angst, Ekel). Fachbegriffe für einige Tierphobien sind: Ailurophobie = Katzenangst, Arachnophobie = Spinnenangst, Equinophobie = Pferdeangst, Herpetophobie = Angst vor krabbelnden Tieren, Kynophobie = Hundeangst, Melissophobie = Bienenangst, Ophidiophobie = Schlangenangst. Für Tierphobien gilt – wie für die meisten Phobien – dass sie in Begleitung einer anderen Person meist schwächer ausgeprägt sind und mit dem Abstand zur vermeintlichen Gefahrenquelle abnehmen. Auch Tiere selbst scheinen Phobien entwickeln zu können, wie viele Tierhalter bestätigen (z.B. ein Hund vor Gänsen, ein Pferd vor Hasen oder Wegstrecken, auf dem es einmal schreckhaft reagierte).

Schlangen-Phobie und ihre Ängste


Mythos oder Realität

Die allgemeine Angst vor Kriechtieren nennt man Herpetophobie. Im Bezug auf Reptilien gibt es verschiedene spezifische Phobien, grundlose beziehungsweise übertriebene Angst vor Schlangen -  die Ophidiophobie  ist am weitesten verbreitet.
Einige Psychologen, darunter Sigmund Freund, sahen die Angst vor Schlangen als einen allgemein menschlichen Zustand an - was bedeuten würde, das es gute und praktische Gründe für Furcht vor Schlangen gibt. Menschen leben, so eine These, seit Tausenden von Jahren in fataler Nähe zu Giftschlangen, weswegen es nicht verwunderlich ist, dass diese mit Feindschaft und Furcht assoziiert werden.

Unabhängig von der Richtigkeit dieses Argumentes gibt es  viele Menschen, deren Angst vor Schlangen so groß ist, dass sie sich weigern durch hohes Gras zu laufen, da sich dort Schlangen verbergen könnten. Und diese angst tritt selbst in Regionen auf, in denen Schlangen nachgewiesenermaßen nicht vorkommen. Viele Betroffene können weder Bilder noch Filme von Schlangen betrachten, ohne heftige Panikattacken auszustehen. Einige Soziologen begründen diese Angst mit der Tatsache, dass Menschen jahrelang lernen, wie gefährlich oder böse Schlangen sind, die negative Film- und Fernsehberichte diese Einstellung noch verstärken. Warum jedoch manche Menschen so heftig reagieren, wird kaum erklärt.

Die Behandlung der Schlangenphobien oder anderer Reptilienphobien entspricht normalerweise der Behandlung anderer irrationaler Ängste, wie die Angst vorm Fliegen oder die Angst vor Spinnen; sowohl Hypnose, als auch Verhaltenstherapie oder medikamentöse Behandlungsformen wurden erfolgreich angewandt.

Psychotherapie: Habituation

Die Habituation ist ein Bergriff aus der Verhaltenstherapie. dieser Begriff bezeichnet die Abnahme der Wirkung eines Reizes oder einer Physiologischen Erregung, wenn der Reiz wiederholt auftritt. Ein Beispiel wäre die Abnahme von angst bei Reizkonfrontation mit einer Schlange: wenn also jemand mit Schlangenphobie eine Zeitlang eine Schlange sieht,  wird die Angst weniger. Die Abnahme der Reaktion wird erklärt durch einen adaptiven Lernprozess, durch den die Verarbeitung redundanter (überflüssiger) Informationen gehemmt wird.


Frage: Was ist der Unterschied zwischen Angstzuständen und einer Phobie?

Antwort: Eine Phobie zeichnet sich dadurch aus, daß der Betroffene das, was Angst oder Panik macht, klar benennen kann. Es ist meist eine bestimmte Situation oder eine bestimmte Sache (ein Tier z.B.), die die Phobie auslöst. Verbreitet ist z.B. die Agoraphobie (Platzangst) oder die Spinnen- oder Schlangenphobie. Es gibt aber auch phobische Zustände, die sich auf den eigenen Körper richten, wie z.B. die ständige Angst vor einem Herzinfarkt (Herzphobie). Phobien sind immer von starken körperlichen Symptomen, wie Schwindelgefühl, Schwitzen, Angst vor Ohnmacht, Panikgefühlen u.dgl. begleitet.
Ein allgemeiner Zustand von Angst hingegen kann natürlich zum einen normal und angemessen sein: und zwar immer dann, wenn eine reale Bedrohung vorhanden ist. Zum anderen gibt es auch neurotische Angstzustände, die sich meist dadurch auszeichnen, daß der Betroffene den Grund der Angst nicht nennen kann; sie bleibt diffus und ist auch oft von einer Depression oder depressiven Zuständen begleitet. Man spricht dann auch von "Generalisierter Angst" oder einer "Angstneurose".


Etwas zu meiner Person

Ich bin, seit meinem 5. Lebensjahr, mit dem Umgang mit Schlangen und anderen Reptilien (Echsen, Panzerechsen und Schildkröten) gewohnt. Selber halte ich diese wunderbaren und interessanten Tiere, hauptsächlich giftige aber auch einige ungiftige Schlangen, seit mittlerweile über 40 Jahren und kenne mich mit diesen und anderen Reptilien (Schlangen, Echsen und Panzerechsen) bestens aus. Ich habe im Walter Zoo Gossau SG als Tierpfleger gearbeitet und habe die Reptilien, unter anderem auch Primaten (Schimpansen, Gibbons, Büschelbrauenäffchen) und Raubtiere (Löwen, Tiger, Pumas, Jaguare und Leoparden) betreut.

Auch gebe ich Giftschlangen-Kurse®, Schlangen-Kurse, und diverse Kindergarten / Schulbesuche in Zürich und Umgebung, für Personen die sich für Schlangen interessieren und kaufen möchten oder im Umgang mit ihnen sicherer werden wollen sowie Polizei, Feuerwehr, Zollbehörden und Sanität.

Mit diversen Fernseh-Auftritten (SF2, TeleZüri, VOX, RTL), Vorträgen an Zoos im In- und Ausland und mit Kindern bei Schul- / Kindergartenbesuchen konnte ich weitere viele positive Erfahrungen sammeln.

Bin Pate eines Grünen Baumpythons (Morelia viridis) im Basler Zoo BS sowie Pate eines Madagaskar-Hundskopfschlingers (Sanzinia madagascariensis) im Walter Zoo SG

Bei der Kantonspolizei Zürich und Stadtpolizei Zürich bin ich beauftragt, ungewollte (ausgebrochene oder verirrte) Besucher wie Schlangen, Spinnen usw., wieder an Ihren rechtmässigen Ort zurück zu führen.

Ich arbeite heute als Polizeiangehöriger in Meilen am schönen Zürichsee und pflege meine Reptilien nur noch Hobbymässig.


 

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Stand: 16.05.2010