Linnaeus 1758
2.2.
Jura- oder Aspisviper
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Auch unter "Einheimische Schlangen" zu finden
Gattung: Vipera (Echte Vipern), 20 Arten
Art: Vipera aspis (Aspisviper), 5 Unterarten, möglicherweise auch 6 Unterarten
Unterart: atra, francisciredi, hugy, zinnikeri, (montecristi??)
Verbreitung: Nordwest-Schweiz (Jura), Süddeutschland (Schwarzwald), Frankreich.
Beschreibung:
Terrarium: Trockenes mit Steinen durchsetztes Terrarium, Grösse: 47 x 60 x 50 cm, Licht: Neonröhre mit Spotlicht 25 W, Temperatur: 22 - 26 Grad.
Lebensweise, Haltung und Zucht: Diese kleine Vipernart lebt in Geröllhalden, Legesteinmauern und andere Steinansammlungen. Die tagaktiven Schlangen sind sehr ortstreu. Sie sonnen sich gerne. Nur bei Behelligung beißen sie zu.
Der Behälter sollte mit
humushaltiger Walderde, Sand und Lehm ausgestattet sein. Sie benötigen einige
Steine als Unterschlupf, ein stets mit frischem Wasser aufgefülltes Wasserbecken
und ein Bodenheizkabel. Sie mögen Temperaturen zwischen ca. 22 - 26 ° C, welche
nachts auf ca. 20 ° C abfallen. Lokale Bodentemperaturen von mind. 30 ° C
für einige Stunden täglich ist sehr vorteilhaft für das Befinden der
Tiere. Ist genügend Tageslicht vorhanden, benötigt man keine künstliche
Beleuchtung. Es ist notwendig, sie vor der Häutung mit warmen Wasser zu
besprühen.
Ernährung: Mäuse, Echsen, junge Vögel, Insekten
Fortpflanzung: Typ: Lebendgebärend, Trächtigkeit: ca. 3 - 4 Monate, Anzahl: ca. 8 - 15, Weiteres: Die Jungen häuten sich unmittelbar nach ihrer Geburt. Jungschlangen sollten einzeln aufgezogen werden.
Paarungsversuche von Vipera aspis aspis (im Windows Media Player Format)
Winterruhe: November - Februar bei ca. 5 - 10 ° C. Der Winterplatz darf nicht zu trocken gehalten werden, sonst versterben die Tiere.
Gift:
Hämatoxin
Giftigkeitsgrad: Mittel
Lebensbedrohliche oder etwa
tödliche Schlangenbisse sind ausgesprochen selten; meist kommt es nur zu lokalen
Vergiftungserscheinungen. Schmerzen sind in der Regel nicht stark ausgeprägt,
dahingegen tritt in den ersten zwei Stunden nach Schlangenbiss regelmäßig eine
Schwellung auf, die sich der Schwere der Vergiftung entsprechend mehr oder
minder schnell ausbreitet. Der Biss der Aspisviper kann in wenigen Fällen zu
Lähmungen führen.
Symptome:
Zu den seltenen allgemeinen
Vergiftungserscheinungen zählt man: Übelkeit, Erbrechen, Herzklopfen, Krämpfe,
eventuell Schwindel und Bewusstseinstrübung. Erste Hilfe:
Richtlinien für die Patientenbetreuung bei Giftschlangenbissen umfassen
allgemeine und vor allem lokale Ruhigstellung. Unbedingt vermieden werden
sollten das Aussaugen, Abbinden oder Ausschneiden der Wunde. Eventuell
Schocklagerung durchführen. Nächstgelegenen Arzt aufsuchen. Dort wird falls
vorhanden ein Antiserum verabreicht. Synonyme: Coluber aspis LINNAEUS 1758: 218 Vipera Francisci Redi
LAURENTI 1768 Vipera aspis - ENGELMANN et al 1993 Vipera aspis aspis (LINNAEUS
1758) Coluber aspis LINNAEUS 1758 Vipera aspis aspis - HARDING & WELCH 1980
Vipera (Rhinaspis) aspis aspis - OBST 1983 Vipera aspis aspis - ENGELMANN et al
1993 Vipera aspis atra (MEISNER, 1820) Vipera aspis atra - HARDING & WELCH 1980
Vipera (Rhinaspis) aspis atra - OBST 1983 Vipera aspis atra - ENGELMANN et al
1993 Vipera aspis francisredi (LAURENTI 1768) Vipera Francisci Redi LAURENTI
1768 Vipera aspis francisredi - HARDING & WELCH 1980 Vipera (Rhinaspis) aspis
francisredi - OBST 1983 Vipera aspis francisredi - ENGELMANN et al 1993 Vipera
aspis hugyi (SCHINZ, 1833: 179) Vipera aspis hugyi - HARDING & WELCH 1980 Vipera
(Rhinaspis) aspis hugyi - OBST 1983 Vipera aspis montecristi - MERTENS 1956
Vipera aspis hugyi - ENGELMANN et al 1993 Vipera aspis montecristi MERTENS 1956
Vipera aspis montecristi MERTENS 1956: 222 Vipera aspis montecristi - HARDING &
WELCH 1980 Vipera (Rhinaspis) aspis montecristi - OBST 1983 Vipera aspis
zinnikeri KRAMER 1958 Vipera aspis zinnikeri KRAMER 1958 Vipera aspis zinnikeri
- HARDING & WELCH 1980 Vipera (Rhinaspis) aspis zinnikeri - OBST 1983 Vipera
aspis zinnikeri - ENGELMANN et al 1993
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